Newsletter Special Februar 2012

THEMEN

ZUKUNFT DER WERTSCHÖPFUNG

NACHHALTIGE ZUKUNFTSMÄRKTE 2020

EDITORIAL

Liebe Leserinnen und Leser,

nichts Neues? Oder doch? Der Begriff der Volatilität hat sich längst nicht nur in die Statements über die Finanz- und Rohstoffmärkte eingenistet. Die Energiewende, so plötzlich und radikal sie eingeleitet wurde, scheint bereits im Tagesgeschäft aufgegangen zu sein. Und es häufen sich die Berichte und Studien, die der Welt einen tiefgreifenden Wandel attestieren oder gar das kapitalistische Wirtschaftssystem westlicher Prägung in Frage stellen. So zuletzt auch das World Economic Forum in Davos, das unter dem Slogan „The Great Transformation - Shaping New Models" die Weltelite zu Gast hatte. Es herrscht scheinbar ein stiller Konsens darüber, dass es so nicht weiter geht, weiter gehen kann. Andererseits mehren sich die Stimmen, die die vorgezeichneten Auswege wieder relativieren.

Die jüngst veröffentlichte Studie des Öko-Instituts scheint zu belegen, dass der Pfad der Elektromobilität nicht die gewünschten CO2-Einsparungen bringt, sondern optimierte Verbrennungsmotoren. Auch erfährt der Hype um Smart Meter und Smart Grids durch neue Studien einen deutlichen Dämpfer. Einzig der sagenhafte Gewinn von Apple animiert einige Unternehmen, den alten (Geschäfts-)Modellen nachzueifern. Wohin die Reise geht? Es ist unübersichtlicher geworden, so viel kann man sagen...

Mit unseren Sondernewsletter möchten wir Sie auf unsere aktuelle Studie „Deutschland 2030 – Zukunftsperspektiven der Wertschöpfung“ hinweisen. Sie ist im Auftrag des BDI-Arbeitskreises „Wertschöpfungsorientierte Innovationsstrategien“ unter Leitung von Prof. Dr. Reinhold Achatz, Leiter der Corporate Technology der Siemens AG, entstanden. Was sie deutlich zeigt: Wertschöpfung langfristig in Deutschland zu halten, erfordert eine neue Geschäftsgrundlage. Und das ist in dieser Klarheit tatsächlich neu.


Das Thema Disruptionen und Wertschöpfung gehört auf die strategische Agenda der Unternehmen.  Wir laden Sie ein, mit uns darüber ins Gespräch zu kommen.

Herzlich
Ihr Z_punkt Führungsteam

Klaus Burmeister, Cornelia Daheim, Andreas Neef, Holger Glockner

Z_PUNKT STUDIE FÜR DEN BDI

Deutschland 2030 – Zukunftsperspektiven der Wertschöpfung

Welche technologischen, ökonomischen und sozialen Brüche sind bis 2030 zu erwarten und welche Auswirkungen haben sie auf die Wertschöpfung
und die Arbeitsplätze in Deutschland? Wie können die Chancen genutzt oder die Risiken gemindert, wie müssen die politischen Rahmenbedingungen und wie muss die Förderung von Forschung und Innovationen gestaltet werden?
Der BDI möchte mit der Studie einen Beitrag für eine weiterführende Diskussion in Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft und Politik leisten. Ziel ist es, den Industriestandort Deutschland für die Zukunft zu stärken.

Download der Studie:
http://bdi.eu/Publikationen_Deutschland-2030.htm

Wenn Sie mehr über strategische Disruptionsanalysen für ihr eigenes Unternehmen erfahren möchten, wenden Sie sich bitte an Holger Glockner.

Reinhold Böhmer, Ressortleiter "Unternehmen und Märkte" bei der Wirtschaftswoche beschäftigt sich in einem Artikel mit den Ergebnissen der Studie und führte ein Interview zum Thema mit dem Ex-SAP Chef und Berater der Bundesregierung Henning Kagermann.
„Paradigmenwechsel - Industrievertreter fordern mehr Staatseinfluss“
"2012 wird es ernst" – Interview mit Hennig Kagermann

UMFRAGE

Nachhaltige Zukunftsmärkte 2020
Welche Zukunftsmärkte haben das größte Potenzial? Welche Regionen und Branchen werden profitieren? Worin besteht ihr Beitrag zur Lösung globaler Probleme? Machen Sie mit beim Update 2012 unserer Umfrage zu nachhaltigen Zukunftsmärkten und gewinnen Sie eine Freikarte zum „trendforum 2012“ am 21./22. März 2012 im Berliner ewerk oder zum FAZ Zukunftskongress "Leben 3.0" am 14. März 2012 im Cocoonclub in Frankfurt/Main.

Ihre Einschätzungen interessieren uns sehr.

Sie sind bis zum 15. Februar 2012 eingeladen, an der Umfrage teilzunehmen.

Hier geht es zur Umfrage

HINWEIS ZUM ABONNEMENT

Dieser Newsletter erscheint alle sechs bis acht Wochen. Zum Abonnieren hier klicken. Änderung Ihres Profils und Kündigung ist jederzeit hier möglich.