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Logistik

Exoskelette unterstützen den Logistikarbeiter der Zukunft

Der Logistikarbeiter der Zukunft hat Superkräfte. Die Augmented-Reality-Brille und das Exoskelett werden künftig wahrscheinlich genauso zur Ausstattung gehören wie die Uniform. Augmented Reality und Exoskelett-Module erlauben es, größere Lasten schneller und präziser zu transportieren.

05.04.2016

Exoskelette rücken mehr und mehr in den Fokus von Forschern und Firmen. Und der reguläre Praxiseinsatz rückt näher. Auf dem European Robotics Forum stellte das Fraunhofer IAO vor Kurzem das Robo-Mate-Exoskelett vor. Oberkörper- und Beinmodule verstärken die Hebe- und Tragkraft des Nutzers. Auch das MIT hat sich in die Riege der Exoskelettentwickler eingereiht. Und Ekso Bionics will noch dieses Jahr ein erstes vollfunktionsfähiges Exoskelett für die Unterstützung schwerer körperlicher Tätigkeiten auf den Markt bringen. Bereits 2014 hatte der koreanische Industriegigant Daewoo die Nutzung von Exoskeletten im Werftbetrieb getestet.

Auch Augmented Reality kommt dem Praxiseinsatz näher. Deutsche Post DHL testete 2015 in einem Pilotprojekt „Vision Picking“: Warehouse-Arbeiter konnten mit Hilfe von AR-Brillen und kontextbezogener Anweisungen das Order Picking deutlich effizienter und angenehmer ausführen.

Logistikarbeiter mit Exoskelett und Augmented-Reality-Device: Was bedeuten auf diese Weise „augmentierte“ Belegschaften für die Logistik der Zukunft? Logistikdienstleister werden durch den Einsatz solcher Technologien die Effizienz entlang ihrer Wertschöpfungskette erhöhen und die Häufigkeit von Fehlern reduzieren können. Gleichzeitig wird die Arbeit für die Beschäftigten angenehmer und weniger belastend. In Anbetracht des steigenden Durchschnittsalters vieler Belegschaften können so körperliche Abnutzungserscheinungen vermieden und die Arbeitsfähigkeit auch bis ins höhere Alter erhalten werden. Eine Win-Win-Situation für Arbeitgeber und Beschäftigte im Logistiksektor.

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