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Handel & Konsum

AgriRobotik für effizienteres Indoor-Farming

Der Automatisierungsgrad in der Landwirtschaft ist in vielen entwickelten Volkswirtschaften bereits hoch. Doch angesichts steigender Bevölkerungszahlen sind Agrarunternehmen weltweit auf der Suche nach weiteren Effizienzsteigerungen.

27.05.2017

Das japanische Agrarunternehmen SPREAD, spezialisiert auf den Gemüseanbau, hat nun ein Konzept für eine hochtechnisierte Indoor-Farm für den Salatanbau entwickelt. Mit dem Ziel, die Betriebskosten um rund 30% zu senken, wurden Automatisierungstechnologien, Klima- und Bewässerungssteuerung und spezialisierte LED-Beleuchtung in dieser modernen Agrarfabrik kombiniert. Die angepasste Beleuchtung erhöht den Nährstoffgehalt der angebauten Salatköpfe. Die Bewässerung verfügt mit einer Recyclingquote von ca. 98% über einen fast geschlossenen Kreislauf.

Die Automatisierungslösungen reduzieren den Arbeitseinsatz in der „Techno Farm“ um rund 50%. Die Arbeitskräfte kümmern sich um Bepflanzung und nach der Ernte um Verpackung und Versand. Alle Schritte dazwischen sind automatisiert: Sobald die Jungpflanzen aus den Samen hervorgegangen sind, übernehmen die Maschinen. Die in mehreren Etagen übereinander angeordneten Hydrokulturen (Stichwort Vertical Farming) werden automatisiert überwacht und versorgt. Auch das Umpflanzen und die Ernte erfolgen automatisch. So können täglich 30.000 Salatköpfe produziert werden, fast 11 Mio. im Jahr. Und die Technologie ist skalierbar.

Die „Techno Farm“ befindet sich derzeit noch im Aufbau und soll im Laufe des Jahres vollständig in Betrieb gehen. Sie zeigt, wie die Bedeutung von Indoor-Farming bei der Nahrungsmittelversorgung weiter steigt, und dass das Konzept des Vertical Farmings für ausgewählte Nutzpflanzen wirtschaftlich umsetzbar sein kann.

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